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Hypnose bei Depression

Depression verstehen

Um zu verstehen, wie Hypnose bei Depression helfen kann, muss man sich einmal vor Augen führen, was eine Depression eigentlich ist. Wer depressiv ist, befindet sich einem grauen Ort: Richtig viel Sinn macht dann nichts mehr auf der Welt, und auch das eigene Leben erscheint fade, die eigene Person wird als wertlos betrachtet. Dazu kommt noch die Überzeugung, selber an diesem Zustand nichs ändern zu können, ein Gefühl von Hilflosigkeit. Die Zeit dehnt sich ins Unendliche. Nicht selten kommen noch diverse Ängste dazu, nämlich dass die Situation bleibt, wie sie ist oder sich noch deutlich verschlechtert. Man möchte niemanden sehen und zieht sich immer mehr zurück.

Morgenstimmung, ähnlich wie auf der Zauberwiese

Diese innere Haltung verursacht im Körper gewisse Veränderungen. Der Serotonin- und Dopaminspiegel sinkt, die Stresshormone werden mehr. Im Körper kommt es zu kleinen Entzündungserscheinungen, man fühlt sich wie grundlos krank. Oft helfen sich Betroffene mit kleinen Ablenkungen, die kurzzeitig etwas Entlastung bringen. Z.B. Alkohol, Aufputschmittel, sexuelle Ausschweifungen, pathologisches Spielen, endloses Surfen in sozialen Netzwerken und so weiter.

Wie bin ich in eine solche Abwärtsspirale geraten?

Diese Frage kann man sich stellen und versuchen, das Problem immer besser zu verstehen. Selbst wenn man seine Traumata kennt, seine schreckliche Vergangenheit und die vielen Rückschläge, die man verkraften musste. Das alles führt meistens nicht zu einer Verbesserung, sondern eher dazu, dass man nun weiß, warum man einen wirklich guten Grund hat, warum es einem so schlecht geht: „Kein Wunder! Ich bin das Opfer, die anderen haben mir das angetan!“ – Eltern, Arbeitgeber, Vermieter, das Finanzamt, das System, die Regierung, das Coronavirus …

Spirale nach oben, Abwärtsspirale, Aufwärtsspirale. Wie der Teufelskreis beim Grübeln

Das ist ein Prozess, der schleichend beginnt. Kleine Samenkörner, die schon in der Kindheit ausgesät werden, reifen langsam zu einer schön schrecklichen Depression heran. Die tiefenpsychologischen Muster bestätigen sich immer wieder selber, und dann ist irgendwann alles unklar: Man befindet sich in einem vermeintlich unlösbaren Dickicht aus dornigen Gedanken.

Wie kann Hypnose bei Depressionen helfen?

Hypnose kann zwar dabei helfen, die eigene traumatische Entwicklung noch besser zu verstehen, aber das ist – wie gesagt – nicht unbedingt hilfreich.

Hypnose bei Depressionen einzusetzen bedeutet, einen neuen Weg zu beschreiten, der in eine ungewohnte Richtung führt, nämlich nach oben – man könnte sagen: ins Paradies. Das ist der Ort, in dem es wieder Freude gibt, Helligkeit, Leichtigkeit und Farben. Der Ort, an dem die Dinge wieder Sinn ergeben. Es ist kein Ort der Ekastase, sondern eher ein Ort, der von innerem Frieden und von Gelassenheit beseelt ist.

Damit ist noch nicht beantwortet, wie das gehen soll. Ich versuche, dies einmal so gut es geht zu beschreiben. Eine von mehreren Möglichkeiten ist diese: In der Hypnose beschreiten wir den großen Raum des Unbewussten, wir nennen dies „die Zauberwiese“. In der Regel ist es nicht möglich, gleich von Null auf Hundert direkt ins Paradies zu wechseln. Aber man kann mit kleinen, subtilen Einzelschritten beginnen.

Zum Beispiel mit einem Erlebnis der Weite. Bei Depressionen ist das Erleben, ähnlich wie bei Ängsten, nämlich sehr stark eingeengt. Man befindet sich (noch) in einem Bereich, den man am Besten als Teufelskreis bezeichnen kann. Der Teufelskreis begründet sich selber, er ist in sich geschlossen, wird mit der Zeit immer enger und immer rigider. Deshalb könnte ein erster Schritt in der Hypnose das Erleben der Weite sein. Dort tritt unweigerlich auch der innere Friede in den Vordergrund, es kommt zu einer allgemeinen Beruhigung.

Wenn das anfangs nicht funktioniert, könnte man auch mit dem Gefühl der Geborgenheit beginnen. Es ist manchmal etwas Gespür notwendig, und man darf nicht zu schnell aufgeben. Ich gehe immer davon aus, dass der Klient bewusst oder zumindest halb bewusst weiß, was er eigentlich braucht. Auch dazu kann man die weise Gestalt auf der Zauberwiese befragen.

Eine neue Realität manifestieren

Eine neue Realität voller Licht, Farben und Leichtigkeit. Innerer Frieden und Gelassenheit.

Das klingt nach Hokuspokus, ich weiß. Aber der Gedankengang, der dahinter steckt, ist eigentlich ganz einfach und hat sich schon hundertfach bewährt. Die Hypnose bei Depression kann helfen, den alten Teufelskreis der Depression zu verlassen, um sich selber neu zu erfinden. Und was passiert, wenn man sich selber neu erfindet? Man erfindet gleichzeitig auch die Welt neu, ob man will oder nicht. Es wäre doch ganz schön, wenn diese neue Realität dann plötzlich irgendwie wieder einen Sinn ergibt, oder wenn sie zumindest nicht mehr völlig widersinnig wäre.

Das braucht leider ein wenig Zeit, denn es ist ein Organ betroffen, dass sich im Zuge der Hypnotherapie hier und dort umstrukturieren muss. Neuronale Netze lösen sich nicht einfach auf, aber man kann sie erweitern, und neue Ideen, neues Denkverhalten dazulernen. Hypnose ist ja vor allem ein Zustand des Lernens.

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