Panikattacken loswerden

Daran erkennen Sie Panikattacken: Herzrasen, Atemnot, Druck auf der Brust, Zittern, Kribbeln, Schwindel, Übelkeit, Todesangst. Man hat das Gefühl, die Welt wie in einem Film zu betrachten oder die Angst, gleich verrückt zu werden. Das sind einige der typischen Symptome, die mit einer Panikattacke einhergehen. Diese Angstanfälle dauern meistens 15-30 Minuten. Eine Panikattacke kann einen klar nachvollziehbaren Auslöser haben. Sie kann auch wie aus heiterem Himmel ohne erkennbaren Anlass auftreten.

Mann im Fenster gespiegelt

Die Ursache ist für die Betroffenen oft nicht klar, aber in der Regel gab es zu Beginn der Störung mit Panikattacken eine schwere emotionale Belastung. Das kann eine schwere Krankheit oder der Tod einer nahestehenden Person sein. Aber auch eine Trennung, eine finanzielle Notlage. Oder man durchlebt eine Phase mit viel (emotionalem) Stress, sei es in der Arbeit, in der Partnerschaft, oder mit Ängsten, die die Gesundheit betreffen.

Therapie von Panikattacken

In der Hypnose kann man tiefenpsychologische Muster verändern und alte Traumata in ihrer Bedeutung entschärfen. Panikattacken sind auch im Zusammenhang mit einer Sozialphobie nicht selten. Zwischen den Sitzungen können Sie Angstbewältigungsstrategien und Entspannungstechniken üben. Oft hilft es, Ernährungsgewohnheiten etwas umzustellen. Dies hängt vom Einzelfall ab.

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Körperliche Faktoren

Körperliche Ursachen kommen ebenfalls in Frage und sollten als erstes vom Arzt abgeklärt werden. Beispielsweise zu niedriger oder zu hoher Blutdruck, hormonelle Umstellung in den Wechseljahren, Schilddrüsenerkrankungen, Vitaminmangel und Unverträglichkeiten (Medikamente).

Der Konsum von Nikotin und Koffein wirkt begünstigend auf Panikattacken und können diese sogar auslösen. Wer unter Panikattacken leidet und diese loswerden möchte, könnte sich also einen Gefallen tun und den Genuss von Tabak und Kaffee herunterfahren.