Startseite » Depressionen » Winterdepression

Winterdepression

Wahrscheinlich ist jeder von uns etwas traurig, wenn der Sommer sich dem Ende neigt und Sonne und Wärme der Winterkälte und dunklen Tagen weichen müssen. Bei einem von zehn Menschen stellen sich im Laufe des Herbstes allerdings negative Gefühle in einem viel größeren Umfang ein. Halten Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Wut und Schuldgefühle länger als zwei Wochen an, so spricht man von einer saisonalen depressiven Störung. Sie ist besser bekannt als so genannte Winterdepression. Depressive Gedankenmuster lassen einen schnell glauben, dass man all dem machtlos ausgeliefert ist. Aber hier kommt die gute Nachricht: Man kann etwas tun!

Wenn alles Grau in Grau erscheint und der Nebel keinen Blick in Ferne ermöglicht, ähnelt dies dem Gefühl einer Depression

Jeden Winter die gleiche Vereisung

Für Betroffene dieser saisonal abhängigen Depressionen hält ein großer Leidensdruck und eine Vielzahl an Symptomen bis in den Frühling an. Energielosigkeit, extreme Müdigkeit und Konzentrationsstörungen machen es zusätzlich schwer, Schritte in eine heilende Richtung zu wagen. Schließlich befindet man sich in einem Kreislauf aus einer unausgeglichenen Gehirnchemie, schlechter Laune und negativen Reaktion von der Umwelt. Das Immunsystem kann darüber hinaus unter Depressionen instabil werden. Mit der geeigneten Therapie durch die Unterstützung einer Vertrauensperson kann man neue Kraft aufbauen und die Selbstregulation stärken.

Was kann man tun gegen Winterdepressionen?

Wichtig ist, dass man versucht, aktiv zu werden und sich nicht den Witterungsbedingungen ergibt. Gerade an die frische Luft zu gehen, sich ausreichend zu bewegen und die vorhandene Sonneneinstrahlung zu nutzen, ist eine wichtige Stütze. Auch wirkt es stabilisierend, sich seine persönlichen Glücksmomente zu schaffen, sei es im Kreis der Familie oder mit Freunden. Auch die kreativen Fähigkeiten zu nutzen und verstärkt den eigenen Interessen nachzugehen hilft, die Lust am Leben neu zu entdecken und seine Selbstwirksamkeit zu wahrzunehmen. Manchen hat es auch schon geholfen, sich eine Tageslichtlampe anzuschaffen und diese am Morgen für 30-45 Minuten zu nutzen.

Die Winterdepression zeigt sich meistens wie eine leichte bis mittelschwere Depression. Daher könnte es dem Betroffenen schwerfallen, in ausreichendem Maße aktiv zu werden. Hier wäre eine therapeutische Unterstützung empfehlenswert.

Bestimmen wir unsere Gedanken oder bestimmen sie uns?

Unsere Gedankenwelt ist unter anderem ein Abbild unserer psychischen Gesundheit. Was wir denken, bestimmt, wie wir die Welt sehen. Umgekehrt bestimmt unser emotionaler Zustand auch die Farbe unserer Gedanken. Die Winterdepression verzerrt unser Denken und engt unser Bewusstsein ein. Nicht selten passiert das in einem so großen Ausmaß, dass man eine objektive Person von außen braucht. So kann man sich diese Gedanken nicht nur bewusst machen, sondern sie auch nachhaltig positiv verändern. Dann steuert uns nicht mehr die Depression, sondern wir steuern sie.

Auf diesem Weg zur Selbstbestimmung unterstütze ich Sie gerne in meiner Praxis mit medizinischer Hypnose, lösungsorientierter Kurzzeittherapie und Meditation. Jedes dieser Elemente greift in einem ausgereiften Gesamtkonzept zur Heilung wie Zahnräder ineinander. Es wird Ihnen dabei helfen, Ihre Glaubenssätze zu hinterfragen und positiv auszurichten, indem Sie Ihr eigenes Selbst spüren und Ihre gegenwärtigen Ressourcen zu nutzen lernen. Zusammen können wir Ihr eigenes Potenzial zur Heilung für Sie sichtbar machen.

Hypnose kann bei Winterdepression den Durchbruch bringen

Hypnose und Selbsthypnose sind ein Weg, das eigene Erleben aufzuhellen. Statt des Grau in Grau Ihrer Gedanken begeben Sie sich in die helle Sonne an Ihren Lieblingsstrand oder kreieren Sie sich die Freude und die Liebe, die Sie verdient haben. Das ist individuell sehr unterschiedlich.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, nehme ich mir sehr gern Zeit für Sie in einem kostenlosen und unverbindlichen Gespräch von 20-30 Minuten, z.B. auch gern per Online-Sprechstunde.