Was hilft bei Depressionen?

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Depressionen sind gut behandelbar. Bei einer Depression gibt es nach den Erkenntnissen der Hirnforschung Veränderungen im Gehirn. Hirnforscher konnten dies mit bildgebenden Verfahren sichtbar machen. Das ist jedoch kein unabänderliches Schicksal. Man kann aktiv etwas tun!

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Und wenn das alles nicht geht?

Vielleicht sind genau die im folgenden Absatz genannten Tipps für Sie bereits sehr schwierig geworden, weil sie keine Freude oder kein Interesse mehr empfinden können oder die Konzentrationsfähigkeit im Keller ist. Oder Sie haben bereits in früheren Therapien zwar schon einiges für sich gelöst, aber manche Symptome sind hartnäckig und wollen nicht verschwinden, z.B. Schmerzen, Druck in der Brust, Kribbeln und Ziehen in den Armen, Schwindelattacken (ohne medizinische Erklärung), Schlafstörungen usw. Dann wird es Zeit, eine Therapie zu beginnen, die dafür sorgt, dass sich Ihr Gehirn und Ihr Immunsystem erholen.

Was man selber machen kann

Seit Anfang des Jahrhunderts wissen wir, dass wir aktiv etwas tun können! Trotz dieses Wissens wird nur ein geringer Teil der Betroffenen gehirngerecht behandelt. Was heißt „gehirngerecht“? Wir benötigen bestimmte Stoffe, die der Körper selber produziert, damit die betroffenen Areale im Gehirn sich erholen und nachwachsen können.
Dazu gehört körperliche Bewegung, durchaus auch mit Anstrengung (nicht zu viel und nicht zu wenig). Gehen Sie an die frische Luft und versuchen Sie, viel Sonnenlicht abzubekommen. Pflegen Sie Ihre Beziehungen zu Freunden und Ihrer Familie. Tun Sie Dinge, die Ihr Interesse wecken und Spaß machen, lachen Sie, genießen Sie mehr. Reduzieren Sie jedoch den Genuss von Alkohol. Hören und/oder machen Sie Musik, wenn das Ihr Ding ist oder werden Sie auf andere Weise kreativ. Üben Sie Entspannungsverfahren, Yoga oder Qigong. Lassen Sie stattdessen – soweit möglich – deprimierende Gedanken beiseite.

Stress, Entzündungsprozesse und Depression

Depressionen werden in den meisten Fällen durch emotionalen Dauerstress ausgelöst. Die Psychoneuroimmunologie hat darüber hinaus Veränderungen im Immunsystem festgestellt, die nach einer gewissen Zeit bei anhaltendem Stress auftreten. Die Folge sind Entzündungsprozesse im Körper, ein Krankheitsgefühl, ein schlechtes Immunsystem. Versuchen Sie zu unterscheiden, welcher Stress in Ihrem beruflichen oder privaten Leben objektiv real ist und welchen Stress Sie sich selber machen. Vielleicht schaffen Sie es sogar festzustellen, welche persönlichen „Muster“ dahinter stecken, Verbote, Aufträge, Gelübde, Selbstabwertungen, Ängste usw. Oft gibt es auch auslösende Traumata

Therapie

Für die Heilung oder Linderung einer Depression rate ich nicht von Psychopharmaka ab, sie können eine Krücke sein, die eine Weile dabei hilft, positive Erfahrungen zu machen. In vielen Fällen, besonders bei leichten Depressionen, kann es aber auch ohne gehen. Ich setze in meiner Praxis auf medizinische Hypnose, lösungsorientierte Kurzzeittherapie und Meditation:

  • Hypnose
    • hilft beim Umlernen von einschränkenden „Wahrheiten“ (die keine sind).
    • öffnet den Blick für Lösungen.
    • regt die Selbstregulation an.
  • Lösungsorientierte Kurzzeittherapie (mit ILP/NLP)
    • fördert die bereits vorhandenen Ressourcen.
    • entwickelt und festigt die persönlichen Strategien zur Zielerreichung.
    • richtet den Blick auf die Lösungen und weg von den Problemen.
  • Meditation
    • weitet das Bewusstsein.
    • hilft bei der Unterscheidung von „Wahrheit und Dichtung“.
    • führt in die Gegenwart inneren Friedens.

Verantwortung für das eigene Bewusstsein übernehmen

Eine Depression ist in der Regel keine Krankheit des Gehirns. Aber das Gehirn ist natürlich davon betroffen. Die bei Depressionen veränderte chemische Situation im Gehirn geht einher mit einer Einengung des Denkens. Man ist dann auf stressende Inhalte fixiert, z.B. Sorgen, Ärger, Groll oder bohrende Schuldgefühle … Es ist schwierig zu sagen, was Ursache und was Wirkung ist.

Wenn eine Depression mit einer Einengung des Denkens einhergeht, wird es Zeit, innerlich umzukehren und den Blick wieder zu weiten. Dazu gehört in erster Linie, dass man die Verantwortung für seinen Bewusstseinszustand übernimmt und seine eigenen Gedanken ein wenig genauer unter die Lupe nimmt: Welche Gedanken sind die Wahrheit und welche sind nur „Geschichten“? Genau dabei können die oben genannten Therapieverfahren unterstützen.

Depressionen und Psychopharmaka

Bei einer Depression sind die Neurotransmitter im Gehirn durcheinander geraten. Daher verordnet der Arzt ein Antidepressivum, das in den Stoffwechsel des Gehirns eingreift. Dadurch stehen für die Informationsübermittlung mehr Botenstoffe zur Verfügung, das sind insbesondere Serotonin und Noradrenalin. Man fühlt sich ausgeglichener und sieht mehr Möglichkeiten in seinem Leben.

Sie können einen kurzen, anonymen Selbsttest machen, ob Sie von Depressionen betroffen sind.

Sie haben bis hierher gelesen und überlegen, ob Sie das mal für sich ausprobieren wollen? Rufen Sie mich einfach kostenlos und völlig unverbindlich an. Ich nehme mir Zeit für Sie am Telefon und rufe auch gern zurück. 0172 9589659