Was hilft bei Depressionen?

„Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben.“
(Buddha)

Beeren 3

Was hilft bei Depressionen?

Zunächst können Sie einen kurzen Selbsttest machen, ob Sie von Depressionen betroffen sind.
Für die Heilung oder Linderung einer Depression rate ich nicht von Psychopharmaka ab, sie können eine Krücke sein, die eine Weile dabei hilft, positive Erfahrungen zu machen. In vielen Fällen kann es aber auch ohne gehen. Ich setze in meiner Praxis auf medizinische Hypnose, lösungsorientierte Kurzzeittherapie und Meditation:

  • Hypnose
    • hilft beim Umlernen von einschränkenden „Wahrheiten“ (die keine sind).
    • öffnet den Blick für Lösungen.
    • regt die Selbstregulation an.
  • Lösungsorientierte Kurzzeittherapie (mit ILP/NLP)
    • fördert die bereits vorhandenen Ressourcen.
    • entwickelt und festigt die persönlichen Strategien zur Zielerreichung.
    • richtet den Blick auf die Lösungen und weg von den Problemen.
  • Meditation
    • weitet das Bewusstsein.
    • hilft bei der Unterscheidung von „Wahrheit und Dichtung“.
    • führt in die Gegenwart inneren Friedens.

Die kleinen Hausmittel helfen natürlich auch. Man sollte sie nicht vernachlässigen: Entspannung, regelmäßiger Schlaf, gesunde Ernährung, Bewegung an frischer Luft, viel Licht, Musik machen – singen! und hin und wieder laut seufzen. Habe ich etwas vergessen? (Bitte Ergänzungen melden!)

Depressionen und Psychopharmaka

Bei einer Depression sind die Neurotransmitter im Gehirn durcheinander geraten. Daher verordnet der Arzt ein Antidepressivum, das in den Stoffwechsel des Gehirns eingreift. Dadurch stehen für die Informationsübermittlung mehr Botenstoffe zur Verfügung, das sind insbesondere Serotonin und Noradrenalin. Man fühlt sich ausgeglichener und sieht mehr Möglichkeiten in seinem Leben.

Die leichte und mittelschwere Depression ist jedoch in der Regel keine Krankheit des Gehirns. Die bei Depressionen messbar veränderte chemische Situation im Gehirn ist nicht Ursache sondern Wirkung einer oft fortschreitenden Einengung des Denkens mit Fixierung auf stressende Inhalte. Das können zum Beispiel Sorgen, Ärger, Groll oder bohrende Schuldgefühle sein.

Verantwortung für das eigene Bewusstsein übernehmen

Wenn eine Depression mit einer Einengung des Denkens einhergeht, wird es Zeit, innerlich umzukehren und den Blick wieder zu weiten. Dazu gehört in erster Linie, dass man die Verantwortung für seinen Bewusstseinszustand übernimmt und seine eigenen Gedanken ein wenig genauer unter die Lupe nimmt: Welche Gedanken sind die Wahrheit und welche sind nur „Geschichten“?